GenY-Bashing scheint eine neue beliebte Freizeitbeschäftigung der Generation X zu sein. Das Potenzial, das in der jüngeren Generation steckt, wird dabei jedoch meist völlig verkannt. In einem Beitrag auf marktforschung.de erklärt Markus Küppers nicht ohne ein gewisses Augenzwinkern, was hinter diesem Konflikt steckt.

Wenn die Generation X über die jüngere Generation Y spricht, ist dies häufig mit Hohn und Spott gepaart, vor allem, wenn es um die von der GenY häufig gestellten „Forderungen“ bereits innerhalb des ersten Bewerbungsgesprächs geht, wie etwa der Frage nach Home-Office-Möglichkeiten, flexiblen Arbeitszeiten oder der Anzahl an Urlaubstagen.

Was hierbei oft verdrängt wird, ist die Tatsache, dass die zwischen 1980 und 2000 geborenen GenY-ler mittlerweile ca. 20% der Arbeitnehmer ausmachen. Das Potenzial dieser Generation, ein neues Arbeitsselbstverständnis zu schaffen, wird nicht gesehen. Denn wo die Generation X in „viel Freizeit“ noch einen Indikator für fehlende Leidenschaft im Job gesehen hat, versucht die Generation Y eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu schaffen. Dieses Bestreben stellt jedoch, anders als von der Generation X empfunden, kein Zeichen mangelnder Motivation dar, sondern setzt dort an, wo einem Großteil der älteren Generation noch der Mut für Veränderungen fehlte.

Der vollständige Artikel („Life-Life-Balance, oder: Wie die Generation Snowflake endlich unsere Arbeitsmentalität verändert„) ist auf marktforschung.de zu lesen.